Faschistenhorden hetzten in Barcelona

Ringen um die Einheit Spaniens wird zunehmend zum bevorzugten Kampffeld von Rechtsextremisten.

Den »Tag des Spanischtums« nutzten in der katalanischen Hauptstadt Barcelona Faschisten für ihre bedrohliche Botschaft.

»Artur Mas, cámara de gas« – es reimt sich auf Spanisch, den Präsidenten Kataloniens in eine Gaskammer zu wünschen. Die Frage, ob es auch legal ist, konnte die Polizeipressestelle bis Redaktionsschluss nur insoweit beantworten, als dass ihr diese Rufe nicht bekannt seien. Es war der radikalste von vielen radikalen Sprechchören aus den Reihen der rund 300 Personen vor allem aus Katalonien und Madrid, die sich am Samstagmittag in der katalanischen Hauptstadt Barcelona versammelt hatten, um der spanischen Nation zu huldigen und jedem – vor allem dem erstarkten katalanischen – Separatismus entgegenzutreten. Der 12. Oktober ist der »Tag des Spanischtums« und soll an die Landung von Kolumbus in Amerika erinnern, mithin an den Beginn eines genozidalen Kolonialismus. »Wir werden uns nicht für unsere Geschichte entschuldigen«, stand auf dem größten der mitgebrachten Transparente, das der Partei Democracia Nacional gehörte.

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